Bücher für mehr als eine Saison: Die totbringende Gefahr des Alters oder Schlaganfall im Tomatenbeet.

Matthew Griffin: „Im Versteck“. Roman. 272. S. In der Übersetzung von Joachim Bartholomae, Männerschwarm Verlag Hamburg, 2016

Handelnde Personen: Wendell Wilson (Tierpräparator und Erzähler) Frank Clifton (83, Bachelor in Amerikanischer Geschichte, Arbeiter in einer Baumwollspinnerei und Schlaganfallpatient) Weiterlesen

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Eine Osterlektüre der anderen Art. Nachlese.

Regen- und Hagelschauer zu Ostern sind die ideale Voraussetzung dafür, die Feiertage nicht bei der Eiersuche im Freien oder auf der Jagd nach dem jeweils persönlichen Fetisch, aber auf meiner privaten Lederlümmelliege zu verbringen – und zwar lesend. Um meine Aufmerksamkeit einer mich in der Vergangenheit bereits verzaubernden Lektüre zu widmen. In Gestalt des neunten Bandes von Armistead Maupins Stadtgeschichten aus San Francisco: „Die Tage der Anna Madrigal“ 

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Drei Tage im November

„Als Schwule hätte man euch unter Hitler alle vergasen sollen!“ – lautete die extreme Reaktion zufälliger Passanten auf dem Kudamm in Berlin – anlässlich der ersten Demo Schwuler zu Pfingsten 1973 . Weiterlesen

Roberto Manteufels „Seitenblick“

„Der Literaturmarkt ist voll von kleinen unabhängigen … Verlagen, so dass ein Manuskript, wenn es …Qualität aufweist, die Chance auf … Veröffentlichung hat“ und zwar „samt Lektorat, Beratung, Pressearbeit“, (Siegessäule Nr. 9/2015 S. 37).  Weiterlesen

Ankunft Bahnhof Zoo. Liebeserklärung an eine nicht ausschließlich buchhändlerische Institution des alten Westberlin

Bei meinem Ende der 1960iger Jahre vollzogenen Wechsel nach Berlin, war ich im Frühherbst in der Bahn dorthin unterwegs. Mit einem Roman im Gepäck, als Reiselektüre und Ablenkung von der am Fenster meines Abteils vorüberziehenden Landschaft. Weiterlesen

Die Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht

Die Erde.21YDQ878C8L._AA160_W.Baechler.indexZitiert nach Michael Krügers Nachwort zur Wiederentdeckung eines großartigen Autors, Wolfgang Bächler, dessen Roman Der nächtliche Gast erstmals 1950 in der Eremitenpresse  in Frankfurt am Main veröffentlicht wurde und in den Nachkriegswirren und der Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs nach dem Krieg resonanzlos unterging.  Weiterlesen